Bereits zum siebten Mal

fand der Präventionstag statt, der Schüler*innen und Mitarbeiter*innen der Schule über die Volkskrankheit Bluthochdruck aufklären und sensibilisieren soll. Denn vielen ist nicht bekannt, dass ein erhöhter Blutdruck bereits Jugendliche und junge Erwachsene betreffen und große Auswirkungen hervorrufen kann.

So klärten die Schüler*innen der 11. Klasse des Beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Gesundheit-Pflege an verschiedenen Stationen über die Erkrankung auf und vermittelten neben den möglichen Risikofaktoren für Bluthochdruck auch Möglichkeiten, die Erkrankung zu verhindern bzw. die Blutdruckwerte zu verbessern.

Dank der Kooperation mit den Ärzten Dr. Hulpke-Wette und Dr. Schettler (Mitglieder des Blutdruckinstitutes Göttingen e.V.) und ihren Mitarbeiter*innen war es ebenfalls möglich, zahlreiche Werte wie Cholesterin, Blutzucker, Körpergewicht und BMI sowie natürlich den Blutdruck bestimmen zu lassen. Begleitend wurden auch die Halsschlagadern mit Ultraschall auf eventuelle arteriosklerotische Ablagerungen untersucht.

Die Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass bereits ein Viertel der Schüler*innen Werte aufweisen, die einer weiteren Kontrolle bedürfen.

Ein Risikofaktor für Bluthochdruck ist unter anderem der regelmäßige Konsum von Energy-Drinks. Deswegen machten es sich die Schüler*innen des Beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Ökotrophologie zur Aufgabe, nicht nur darüber aufzuklären, sondern auch selbst hergestellte gesunde Alternativen, wie z.B. Haferkekse anzubieten.

Prävention betrifft aber nicht nur das Thema Bluthochdruck, sondern findet sich noch in vielen weiteren Bereichen wieder. So wurden die Besucher an vielen Ständen, von Gehirn stimulierenden, konzentrationsfördernden Bewegungsübungen bis hin zu Hygienemaßnahmen im Alltag, von den Schüler*innen-Teams zum Mitmachen aufgefordert.

Der Präventionstag ist eine fächer- und abteilungsübergreifende schulische Aktion, die mittlerweile ihren festen Platz im Schuljahresplan gefunden hat.

(Text und Fotos: Ulrike Dörfel)